Dienstag, 17. November 2009

Forderung: Keine Verzögerung beim Klimavertrag!

Die Entscheidungen über einen neuen Weltklimavertrag sollen wieder verschoben werden. Die Verzögerungstaktiken und das gegenseitige Herunterspielen der Erwartungen bei den internationalen Klimaverhandlungen sind aus Sicht des NABU ein Armutszeugnis vor allem für die Industriestaaten.

Weitere Informationen: Forderungen des NABU zur Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen

Freitag, 30. Oktober 2009

Der Biber ist zurück - Biber-Imageaktion mit Leo Burnett in Frankfurt

Unter dem Motto „Der Biber ist zurück! – Helfen Sie ihm, damit er bleiben kann!“ warben der NABU Hessen und die Werbeagentur Leo Burnett in Frankfurt für den Schutz des Bibers. Der faszinierende Nager breitet sich seit einigen Jahren entlang der hessischen Flüsse wieder aus.

Weitere Informationen:
NABU Hessen: Biberaktion in Frankfurt im Oktober 2009

Zum Vogel des Jahres 2010 - Dem Problemvogel Kormoran

Kormoranfreund werden und dem verfolgten Federvieh eine Stimme geben auf http://www.kormoranfreunde.de/!

Freitag, 9. Oktober 2009

Fliegendes Kreuz und Meistertaucher - Der Kormoran ist „Vogel des Jahres 2010“

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen und vertrieben wird.
Jahrzehntelang war der Kormoran (
Phalacrocorax carbo) aus Deutschland so gut wie verschwunden – das Ergebnis intensiver Verfolgung durch Fischer und Angler. Erst nach konsequentem Schutz durch die EG-Vogelschutzrichtlinie (1979) leben in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare, davon mehr als die Hälfte in großen Kolonien nahe der Küste. Ihre Zahl hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. „Die Rückkehr des Kormorans ist ein Erfolg für den Vogelschutz, auf den wir stolz sein können“, betonte der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann. Berufsfischer und Angler versuchten jedoch, die Vertreter von Politik und Behörden von angeblich massiven wirtschaftlichen Schäden und der Bedrohung einzelner Fischarten durch den Vogel zu überzeugen. „Doch Kormorane vernichten keine natürlichen Fischbestände und gefährden langfristig auch keine Fischarten. Vielmehr kommt es darauf an, sich für die ökologische Verbesserung unserer Gewässer einzusetzen – damit alle Fische und Wasservögel Raum zum Leben haben“, so Sothmann. Aus Sicht von NABU und LBV sollten fischfressende Vogelarten wie der Kormoran als natürlicher Bestandteil unserer Gewässerökosysteme akzeptiert werden.

Weitere Informationen:
NABU.de: Kormoran ist „Vogel des Jahres 2010“

Dienstag, 6. Oktober 2009

Die Zeit läuft! Artensterben muss noch bis 2010 gestoppt werden

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich 2001 das Ziel gesetzt, das Artensterben in Europa bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Vor diesem Hintergrund startete der NABU-Präsident Olaf Tschimpke eine „Stoppt das-Artensterben“-Uhr, die die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden zählt, die verbleiben, um dieses Ziel in die Tat umzusetzen. Allein in Deutschland sind 40 Prozent aller Tiere und Pflanzen gefährdet. Wir müssen jetzt schnell handeln und gegensteuern!

Weitere Informationen:
NABU.de: Artensterben stoppen, die Zeit läuft

Montag, 28. September 2009

Das Wattenmeer ist UNECSCO-Weltnaturerbe

Die Welterbe-Kommission der UNESCO hat das Wattenmeer als Weltnaturerbe anerkannt, diese Entscheidung gab die Kommission heute (Freitag) in Sevilla bekannt. Bei einem Strandfest in Cuxhaven werden Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher heute Nachmittag gemeinsam mit zahlreichen Gästen und Besuchern diese Entscheidung feiern.

Weitere Informationen:
UNESCO-Kommission hat entschieden

Impressionen Wangerland / Nordsee
(Mitte September 2009)

Vom 10. bis 20.09.2009 konnten im Umland von Horumersiel im Landkreis Wangerland insbesondere innerhalb des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer über 120 Vogelarten beobachtet werden, darunter u. a. Dunkler Sturmtaucher, Mornellregenpfeifer und. Schwarzkopfmöwe.

Samstag, 26. September 2009

Der NABU stellt sich in einem Film vor...

Fällt Ihnen ein einziger Grund ein, unsere Natur nicht zu schützen? Eigentlich spicht alles dafür, sich für eine schöne und gesunde Umwelt einzusetzen. Für den NABU gibt es in Deutschland sowie im Ausland immer wieder dringenden Handlungsbedarf, denn der Mensch greift in die Natur ein. Der NABU setzt sich dafür ein, dass die Schönheit und Vielfalt der Natur nicht nur noch in Filmen oder in künstlichen Parks zu erleben ist. Durch aktiven Naturschutz schafft der NABU auch die wichtige Grundlage für Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt.

Weitere Informationen:
NABU.de: Image-Film des NABU

Donnerstag, 24. September 2009

Birdwatch 2009: Am 3. und 4. Oktober Vogelzug erleben

In ganz Deutschland werden Vogelfreunde am ersten Oktoberwochenende wieder gebannt gen Himmel schauen. Der Vogelzug, der zu diesem Zeitpunkt in vollem Gange ist, steht bei dieser Vogelbeobachtung im Mittelpunkt. Wer schon immer einmal wissen wollte, welche Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten sind und wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann, der hat am Birdwatch-Wochenende Gelegenheit, sich einer der zahlreichen NABU-Exkursionen anzuschließen und den Vogelzug live mitzuerleben.

Weitere Informationen:
NABU.de: Birdwatch 2009

Zukunft gestalten für Mensch und Natur

Der Bundesrepublik Deutschland fallen als einer der führenden Industrienationen große Verantwortung und große Chancen zu. In Zukunft wird es stärker darum gehen, dass Deutschland auf nationaler Ebene eine zukunftsfähige Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung erlebt.

Weitere Informationen:
NABU.de: NABU-Forderungen zur Bundestagswahl 2009

Mittwoch, 23. September 2009

Riesiger Vogelfriedhof entdeckt - Vogelschützer machen auf Malta grausamen Fund

Vogelschützer von Birdlife Malta, dem NABU und dem Bonner Komitee gegen den Vogelmord haben am Sonntagmorgen die Überreste von 192 streng geschützten Vögeln gefunden, die in einem Waldstück im Norden Maltas unter Steinen und Müll versteckt waren.

NABU.de: Riesiger Vogelfriedhof enteckt!

Dienstag, 8. September 2009

Warme Farben und kühlere Nächte - Die NABU-Naturtipps für September

Mit der langsam erlöschenden Kraft des Sommers und dem Übergang zu herbstlicher Reife ist der September einer der schönsten Monate des Jahres! Die Vegetationsperiode neigt sich dem Ende, die Früchte des Sommers reifen und können genossen werden, zugleich ziehen zahlreiche Zugvogel gegen Süden in ihre Winterquartiere.

Weitere Informationen:
Die NABU-Naturtipps für September

Dienstag, 1. September 2009

NABUtv

Der NABU präsentiert sich nun mit "NABUtv" auf Youtube! Hier finden Sie Clips, Dokumentationen, Stellungnahmen und Interviews zur Naturschutzarbeit des NABU in Deutschland und international. Kritische Kommentare sind dabei jederzeit willkommen!

Hier geht es zum "NABUtv":
NABUtv auf Youtube.com

Sonntag, 30. August 2009

„Born to travel“

Jedes Jahr legen Millionen von Vögel unglaubliche Strecken über Meere und Kontinente fort – um zu Überleben. Sehen Sie faszinierende Aufnahmen von ihrer weiten Reise. Die Kameras begleiten die Zugvögel direkt von ihrer Heimat in Europa bis nach Afrika.

Weitere Informationen:
NABU.de: Kampagne "Born to travel"

Donnerstag, 27. August 2009

Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer

Am 29. August 2009 findet das Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer in Wetzlar statt. Neben Vorträgen am Vormittag von Mark Harthun und Maik Sommerhage werden NABU Hessen-Geschäftsführer Hartmut Mai und Naturschutzakademie Hessen-Mitarbeiter Bernhard Neugierg zu Wort kommen. Nach einem Mittagessen findet eine Exkursion zum "Weinberg bei Wetzlar" statt; anschließend findet ein gemütliches Grillen statt!

Weitere Informationen: NABU Hessen: Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer 2009

Freitag, 21. August 2009

Der Wolf ist jetzt bei Facebook - NABU wirbt im sozialen Netzwerk für Mensch und Natur

Berlin – Der NABU ist jetzt auch im sozialen Netzwerk Facebook aktiv. Damit möchte der Verband seine Mitglieder und Freunde noch schneller über Neuigkeiten informieren und ihnen eine Möglichkeit zum interaktiven Dialog anbieten. Nicht nur der Verband selbst, sondern auch die Tierkandidaten der Liste Pro Natur, die der NABU in den Bundestagswahlkampf schickt, gehen mit einem eigenen Profil auf Facebook online. „Natur und Umwelt brauchen bei der bevorstehenden Wahl jede Stimme“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Für Mensch und Natur werben Feldhamster, Laubfrosch, Gänsegeier und Wolf deshalb jetzt auch online im sozialen Netzwerk.“

Mit Tipps, Abstimmungen und Videos hält der NABU seine Fans bei Facebook auf dem Laufenden. Außerdem wird über Veranstaltungen informiert und es gibt spannende Diskussionen, beispielsweise zur Koalitionsabsage der Liste Pro Natur an die Horst-Schlämmer-Partei (HSP): „Sonnenbank für alle“ und Klimaschutz lassen sich nämlich aus Sicht von Laubfrosch und Co. nicht vereinbaren. Deshalb fordert die Liste Pro Natur: „Sonne tanken statt Sonnenbanken – Erneuerbare Energien nutzen statt Kapazitäten zu verschleudern!“ Mitdiskutieren kann jetzt jeder bei den Tierkandidaten auf Facebook.

Mit seiner Liste Pro Natur möchte der NABU darauf aufmerksam machen, dass bedrohte Tiere ebenso wie Wähler von politischen Entscheidungen betroffen sind. „Daher sind Menschen gefragt, den Tieren bei der Bundestagswahl ihre Stimme zu geben“, erinnerte Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter für Umweltpolitik. „Wölfe, die nach Deutschland zurückkehren, werden auch nach zehn Jahren erfolgreicher Zuwanderung illegal verfolgt und getötet“, so Krüger. Daher wirbt der Wolf mit dem Slogan „Gegen Ausgrenzung – für Integration“. Der NABU fordert zur Bundestagswahl die Verabschiedung eines Bundesprogramms Biologische Vielfalt. In den kommenden vier Jahren müssten jährlich 300 Millionen Euro in den Naturschutz fließen, darunter Gelder aus dem Emissionshandel.

(Quelle: http://hessen.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=1496)

Freitag, 14. August 2009

NABU: Mit Hamster, Frosch & Co in den Wahlkampf

Der NABU schickt Feldhamster, Laubfrosch, Gänsegeier und Wolf in den Bundestagswahlkampf. Die vier Kandidaten der "Liste pro Natur" stellten sich am Freitag erstmals mit einer Aktion in Berlin der Öffentlichkeit vor. Mit Parolen wie „Standort sichern – Abwanderung stoppen”, „Schluss mit Schönwetterpolitik beim Klimaschutz!“ oder „Gegen Ausgrenzung – für Integration“ wollen sich die tierischen Spitzenkandidaten und der NABU in den kommenden Wochen in den Wahlkampf einmischen und für eine zukunftsfähige Umwelt- und Naturschutzpolitik werben.

Weitere Informationen:
NABU online: Liste Pro Natur für eine zukunftsfähige Umwelt- und Naturschutzpolitik

Donnerstag, 13. August 2009

NABU Hessen lehnt Gifteinsatz gegen Maikäfer ab

Der NABU Hessen lehnt die Pläne der hessischen Landesregierung ab, im kommenden Jahr Maikäfer mit dem Insektizid Perfekthion zu bekämpfen. Das Breitbandgift soll per Hubschrauber über den Wäldern versprüht werden. Es vergiftet jedoch nicht nur Maikäfer, sondern ist auch für zahlreiche andere Insekten giftig, wozu auch bedrohte Arten zählen. Im kommenden Jahr ist wieder eine alle vier Jahre auftretende Massenentwicklung zu erwarten. Der NABU kritisiert, dass durch den Gifteinsatz die Maikäferpopulation über viele Jahre auf hohem Niveau gehalten werde. Ein natürlicherweise alle 40 bis 50 Jahre zu erwartender Zusammenbruch der Population werde so verhindert. "Es müssen die Ursachen bekämpft werden, nicht die Symptome", so Gerhard Eppler, NABU Hessen-Landesvorsitzender. Ursachen sind zum Beispiel der tiefe Grundwasserstand und die Klimaerwärmung.

Weitere Informationen:
Hintergrundinformationen zum Maikäfer
NABU Hessen-Pressemitteilung: NABU lehnt Gifteinsatz gegen den Maikäfer ab

Aktuelle Fortbildungsangebote: Seminare vom NABU Hessen und der Naturschutzakademie Hessen

Gemeinsam mit der Naturschutzakademie Hessen (NAH) bietet der NABU Hessen im August und September drei Seminare im Seminargebäude der NAH in Wetzlar an, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am 29. August findet das Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer statt; am 18. September folgen Veranstaltungen zu "Nussjagd auf die Haselmaus" sowie "Fledermäuse in Schutzgebieten".

Einladungsschreiben im PDF-Format:
Einladung zum Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer
Einladung zum Seminar "Nussjagd auf die Haselmaus
Einladung zum Seminar "Fledermaus zum Seminar "Fledermäuse in Schutzgebieten

Mittwoch, 12. August 2009

Der ökologische Fussabdruck

Berechnen Sie Ihren ökologischen Fussabdruck auf Footprint.ch, wo Sie mittels eines Tests erfahren können, wie ökologisch Sie leben.

Dienstag, 11. August 2009

Ein Anfang ist gemacht: Einheitliche Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ kommt

Die vier großen Stromkonzerne wollen nach der Bundestagswahl den Weiterbetrieb der ältesten und störfallanfälligsten Atomkraftwerke durchsetzen. Der NABU ruft auf, bei der Anti-Atom-Demonstration am 5. September in Berlin mitzumachen. Es gilt, den Ausstieg aus dem Ausstieg zu verhindern und richtig abzuschalten!

Weitere Informationen:
Themenseite des NABU zu "Ohne Gentechnik"

Montag, 10. August 2009

Pate werden für die Zugvögel

Jedes Jahr kehren tausende Zugvögel von ihrer Reise nicht zurück. Sie werden abgeschossen, als Lockvögel für ihre Artgenossen missbraucht oder mit von Jägern aufgestellten Netzen gefangen. Für große Vögel wie den Weißstorch endet die Rast auf Strommasten und Leitungen oftmals tödlich. Für diese bedrohte Vogelwelt setzen wir uns ein. Wir organisieren in Italien Vogelschutzcamps und sorgen für die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit. Wir fordern auf europäischer Ebene, dass die Jagd auf Zugvögel endlich verboten wird und gefährliche Trassen entschärft werden. Wir setzen uns für die regelmäßige Bestandserfassung von Zugvögeln ein. Vor allem aber stellen wir mit unserem Engagement sicher, dass wichtige Brut- und Rastgebiete ausgewiesen werden. Wir pachten und erwerben sogar für den Naturschutz wertvolle Flächen. Deutschlandweit betreut der NABU bereits mehr als 120.000 Hektar.

Weitere Informationen:
Zugvogel-Spendenseite auf NABU.de

Sonntag, 9. August 2009

Kein Grund zur Panik - Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht

Es ist Sommerzeit, auf dem Balkon- oder Gartentisch stehen Obstkuchen, Saft und Eis. Zu den Kaffeegästen gesellen sich Wespen. Der Ärger ist vorprogrammiert - einige Gäste schlagen nach den hungrigen gelb-schwarzen Fliegern und erzählen Horrorgeschichten. Nach wie vor halten viele Menschen Wespen und Hornissen für gefährlich. Die Liste der Vorurteile ist lang und gehört nach Ansicht des NABU ins Reich der Fabeln.
Aufklärung ist auch heute noch dringend notwendig, denn kaum eine Tiergruppe ruft so heftige Reaktionen hervor wie diese unter dem wissenschaftlichen Begriff Hautflügler zusammengefassten Insekten. „Die Tatsache, dass nur wenige Menschen mit der Lebensweise von Wespen oder Hornissen vertraut sind, hat zur Bildung von Mythen und Vorurteilen beigetragen“, erklärt NABU-Expertin Melanie von Orlow.
Durch eine bessere Einschätzung zum Teil bekannter Situationen können selbst Hornissen und Menschen friedliche Nachbarn werden. So ist es im Sommer ratsam, süße Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Limonaden mit Strohhalm zu trinken. Außerdem ist es sinnvoll, nicht nach anfliegenden Tieren zu schlagen.
Angstschweiß kann übrigens Angriffe auslösen. Dabei fliegen nur zwei der acht in Deutschland heimischen Wespenarten auf Cola, Steak und Kuchen. Die Gemeine und die Deutsche Wespe haben den Wespen insgesamt einen schlechten Ruf eingebrockt. Die Leidtragenden sind die Hornissen und die im Freien, in Büschen oder unter Vordächern nistenden Langkopfwespen, deren Nester oft "vorsorglich" ausgeräuchert werden.

Weitere Informationen:
NABU.de: So gehen Sie mit Wespen richtig um

Donnerstag, 6. August 2009

Schwarzstorch in Altenfeld beschossen - Streng geschützter Vogel musste eingeschläfert werden!

05.08.2009 - Gersfeld In der Fuldaaue ist im Bereich Gersfeld-Altenfeld laut Osthessen-News.de ein nach der Europäischen Vogelschutzrichtlinie streng geschützter Schwarzstorch angeschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Vogel vier bis sechs Tage vor dem 28. Jui von Unbekannten beschossen und infolge der Schwere der Verletzungen eingeschläfert.
Hinweise nimmt die Polizei Hilders unter Tel.: 06681 - 96120 und die Polizei in Fulda unter Tel.: 0661 - 1050 entgegen.

Dienstag, 4. August 2009

Wie klimafreundlich ist mein Auto? NABU fordert neue Spritverbrauch-Kennzeichnung

Pkw brauchen eine Kennzeichnung, die Kunden auf den ersten Blick den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen anzeigt. Die schön länger geplante Einführung der neuen Kennzeichnung wird von der Bundesregierung offenbar verschleppt, obwohl es sich um ein wichtiges Instrument zum Klimaschutz handelt - unbegreiflich aus Sicht des NABU-Bundesgeschäftsführers Leif Miller: „Was bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Glühlampen schon lange gut funktioniert, muss endlich auch für Autos eingeführt werden.“

Ausbau der A 4: Verlieren wird die Region Nordhessen

Scharf hat der NABU Hessen die wieder aktualisierten Planspiele zum Bau einer neuen Bundesfernstraße von Olpe (Westfalen) quer durch Nordhessen nach Hattenbach (Hessen) kritisiert und die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen aufgefordert, die unsinnigen Planungen einzustellen.

Weitere Infomationen: Themenseite des NABU Hessen zum Ausbau der A 4

NABU startet den Countdown: Artensterben muss noch bis 2010 gestoppt werden

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich 2001 das Ziel gesetzt, das Artensterben in Europa bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Vor diesem Hintergrund startete der NABU-Präsident Olaf Tschimpke am 04. August 2009 eine „Stoppt das-Artensterben“-Uhr, die ab sofort die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden zählt, die verbleiben, um dieses Ziel in die Tat umzusetzen (Stand heute: noch 514 Tage). „Allein in Deutschland sind 40 Prozent aller Tiere und Pflanzen gefährdet. Wir müssen jetzt schnell handeln und gegensteuern, der Countdown läuft“, so Tschimpke.

Weitere Infomationen:
http://www.nabu.de/themen/artenschutz/aktivfuerartenvielfalt/11198.html

Samstag, 1. August 2009

Impressionen Åsnen (Südschweden)
Ende Juli 2009

Im Rahmen einer Kanu-Tour vom 27. bis 31. Juli 2009 am Åsnen im südlichen Teil von Schweden (Ramsargebiet) konnten aus ornithologischer Sicht 134 Arten und im Einzelnen neben den Charaktervogelarten des Gebietes Fischadler und Prachttaucher als weitere Highlights u. a. Rohrdommel, Schreiadler, Ziegenmelker, Schlagschwirl sowie Bartmeise nachgewiesen werden; erwähnenswert ist zudem eine Schwarzflügel-Brachschwalbe während der Fährüberfahrt von Puttgarden (Schleswig-Holstein, Deutschland) nach Rödby (Dänemark).
Alle Beobachtungen finden Sie unter www.naturgucker.de (Suche nach dem Gebiet: Åsnen).

Donnerstag, 23. Juli 2009

BatNight 2009 - Europäische Fledermausnacht am letzten August-Wochenende 2009

Am 29. und 30. August ist es wieder so weit: Bei der Batnight dreht sich alles um die Fledermaus. In ganz Deutschland bieten NABU-Gruppen Exkursionen und Feste für Fledermausfreunde an. Die Hauptveranstaltung findet in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein statt. Der dortige Kalkberg zählt zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Europa und ist das größte Winterquartier für Fledermäuse in Deutschland. Über 17.000 Fledermäuse suchen den Kalkberge auf.

In diesem Zusammenhang sei auch das Projekt des NABU Hessen
zum "Fledermausfreundlichen Haus" (siehe Abbildung) erwähnt, worüber Sie hier weitere nützliche Hinweise erhalten können.

Weitere Informationen zur BatNight 2009:
BatNight 2009 auf NABU.de

Mittwoch, 22. Juli 2009

1000 Äcker für die Feldlerche - NABU und Bauernverband starten gemeinsames Projekt

Nach der erfolgreichen Erprobung in Großbritannien wird die Idee der Feldlerchenfenster seit einigen Jahren zunehmend auch auf dem europäischen Festland aufgegriffen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden um das Jahr 2006 mehrere Pilotprojekte gestartet. Auf diesen Erfahrungen aufbauend wurde jetzt erstmals ein bundesweites Feldlerchenprojekt ins Leben gerufen, auch in Hessen unter dem Titel "Lerchenfenster für Hessen".
Der Naturschutzbund Deutschland NABU und der Deutsche Bauernverband (DBV) wollen mit dem gemeinsamen Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“ einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft leisten und die Bestände der Feldlerche als Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft fördern. Ziel des Projektes ist es, möglichst viele Landwirte für die Anlage von Feldlerchenfenstern zu gewinnen, um die symbolische Summe von 1.000 „lerchenfreundlichen“ Äckern zu erreichen. NABU und DBV versprechen sich von dem Kooperationsprojekt zudem eine neue Form der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz abseits des Ordnungsrechts.

Weitere Informationen: Lerchenfenster für Hessen bzw. Michael-Otto-Institut des NABU, 1000 Äcker für die Feldlerche

Schmetterlingen auf der Spur!

Nutzen Sie die zweite Julihälfte und machen sich auf die Suche nach Schmetterlingen, die momentan sehr gut zu beobachten sind. Insbesondere in strukturreichen Flusstälern halten sich momentan Distelfalter, Kleiner Fuchs, Großer Kohlweißling, Schwalbenschwanz und Co. auf, die faszinierende Einblicke liefern. Haben Sie Lust, sich an der Zählung von Schmetterlingen zu beteiligen? Damit können Sie selber etwas zur Erforschung und zum Erhalt heimischer Schmetterlingsarten beitragen.

Weitere Informationen: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/schmetterlinge/tagfalter/

NABU-Kampagne "Fast weg"

Unter dem Motto „Fast weg“ hat der NABU am 5. Juni zum ersten Mal in seiner Geschichte eine bundesweite Kampagne mit Großplakaten, einem Fernsehspot, Online-Bannern, Flyern und Postkarten gegen das Artensterben gestartet. Unter dem Motto "Fast weg" präsentiert der NABU vier Tierarten, die als Großplakate zu sehen sind: Weißstorch und Laubforsch kommen in Deutschland nur dank des Engagements des ehrenamtlichen Naturschutzes vor. Der Wolf kehrt zwar zu uns zurück, ist auf Grund illegaler Abschüsse aber auch schon wieder fast weg. Und schließlich der Kabeljau, mit dem der NABU auf die enormen Probleme mariner Arten aufmerksam machen will. Zusammen mit dem Slogan „NABU - Die Naturschutzmacher“ sollen die Motive kommunizieren, dass bedrohte Arten bei uns nur dann eine Heimat behalten werden, wenn unsere praktische NABU-Naturschutzarbeit zukünftig noch mehr Unterstützung findet.

Weitere Informationen: NABU.de - Alles zur NABU-Kampagne "Fast weg"

Nachwuchs bei den Lausitz-Wölfen

In mindestens drei der fünf bekannten Lausitzer Wolfsrudel werden 2009 Welpen aufgezogen. Im Rahmen des Wolfsmonitorings wurden im Nochtener- und Daubaner Rudel über Spuren und Fotobelege Welpen dokumentiert. Pro Rudel soll es drei Welpen geben, so dass es mindestens neunfachen Nachwuchs in der gesamten Lausitzregion gibt. Der Regen verwischt die Spuren vom Nachwuchs. So kann es durchaus sein, dass in den nächsten Wochen noch mehr Welpen auftauchen. Nach den Erkenntnissen des Monitorings kümmern sich in den Rudeln neben den Eltern noch einige Jährlinge (Jungtiere vom Vorjahr) um die Welpen. Nachgewiesen sind für das Daubaner Rudel ein Jährling und für das Nochtener- und Daubitzer Rudel jeweils zwei Jährlinge. In den anderen Rudeln ist die Mindestzahl der Jährlinge nicht belegt. Insgesamt leben derzeit in der Lausitz mindestens 17 Wölfe, die älter als ein Jahr sind.

Weitere Informationen: NABU.de - Nachwuchs bei den Lausitz-Wölfen

NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe

Um wertvolle Naturschutzflächen zu erwerben und Bestände seltener Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu sichern, hat der NABU Hessen die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe gegründet. Da der staatliche Naturschutz immer wieder Ausnahmen für Naturzerstörung zuläßt, ist der Erwerb von Flächen durch die NABU-Stiftung die einzige Garantie für absoluten Vorrang des Naturschutzes in diesen Bereichen.

Durch Zustiftungen, Spenden oder Vermächtnisse können Beiträge zum Aufbau des Stiftungskapitals geleistet werden. Aus dessen Zinserträgen werden bedrohte Gebiete von hohem ökologischem Wert gekauft und gepflegt. Auch für konkrete Naturschutzprojekte kann gespendet werden. Diese Mittel werden zeitnah und vollständig in den Erwerb der neuen NABU-Flächen investiert. Der NABU hat im Flächenschutz bereits eine über 100jährige Erfahrung. Allein der hessische Landesverband besitzt inzwischen über 150 ha Naturschutzflächen, die er in die Stiftung einbringt.wenige Monate nach der Gründung der Stiftung engagiert sich der NABU in einer Anzahl von Projekten.

Weitere Informatonen: Stiftung Hessisches Naturerbe auf NABU-Hessen.de

NABU-Naturbeobachter - Naturgucken macht Spaß!

Was steckt hinter der Idee?

Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung beispielsweise die Fülle von Notizzetteln und Worddateien mit den persönlichen Naturbeobachtungen, seien es nun ornithologische, botanische oder entomologische Aufzeichnungen.

Soweit es um Vögel geht, existieren beispielsweise neben den Zusammenfassungen von ornithologischen Sammelberichten auf kommunaler Ebene, die jedoch häufig erst Jahre später der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, auch online bereits Lösungen, die aber lediglich in Mailingform vorliegen und keine Auswertungen zulassen.
Zudem: Was passiert mit all den Beobachtungen, die nicht die Vögel betreffen, die für den Naturschutz aber ebenfalls wichtig sind? Und: Was passiert mit all den Aufzeichnungen der Beobachter, die von solchen Meldemöglichkeiten bislang nichts wussten oder einfach den Aufwand scheuen? Darüber hinaus: Wo kann sich ein Naturinteressierter über die vielen tollen Beobachtungen in einer Region wirklich top aktuell und umfassend informieren?

Die Verwendung von Beobachtungsdaten für den Naturschutz ermöglicht naturgucker, da sich vielfältige Auswertungsmöglichkeiten ergeben: naturgucker.de tritt an, genau diese grundsätzliche Lücke mit dem Ziel zu schließen, zukünftig möglichst viele Naturbeobachtungen zu bündeln, zu publizieren und sie damit Naturfreunden und Naturschützern gleichermaßen zugänglich zu machen. Zudem ist es ein zentrales Anliegen des Projektes so viele Daten wie möglich direkt, ohne Einschränkung und ohne Verzögerung öffentlich zugänglich zu machen. Ausgenommen davon sind gefährdete Pflanzen- und Tierarten, deren punktgenaue Beobachtungsdaten man auch auf naturgucker.de vergebens suchen wird. Soll die Datenbank doch langfristig auch als effektives Kommunikationsmedium dem Naturschutz dienen.

Welchen Nutzen ergibt sich daraus für die Beobachter? Für den Beobachter hält naturgucker.de zahlreiche interessante Möglichkeiten bereit: Eine dynamische Checkliste pro Gebiet zur Schnellerfassung von Beobachtungen, aktuelle Verbreitungskarten und individuell einstellbare phänologische Auswertungen, eine umfangreiche Bilddatenbank und vieles mehr. So ist beispielsweise eine Analyse mit einem Vergleich der Durchzugsdaten des Bruch- mit denen des Waldwasserläufers mit wenigen Mausklicks schnell ausgeführt. Selbstverständlich steht jedem Beobachter auch sein persönlicher Datenpool direkt zur Verfügung. Also, egal ob Echte Arnika, Laubfrosch oder Buchfink - melden Sie ihre Beobachtung dem NABU unter www.naturgucker.de/nabu-hessen. Zugleich können Sie über natur-hessen.de, voegel-hessen.de und amphibien-hessen.de ihre Beobachtungen eingeben. Bei Fragen o. ä. können Sie sich neben den Machern von naturgucker.de um Stefan Munzinger auch jederzeit beim NABU Hessen unter Tel.: 06441 / 67904 - 22 melden.

Hier geht es zur Beobachtungsplattform: Natur-Hessen.de

Schutzgebietsbetreuer des NABU - Aktiv sein für die Natur vor Ihrer Haustür!

NABU-Schutzgebietsbetreuer sind die offiziellen Ansprechpartner des NABU für das jeweilige Schutzgebiet (EU-Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet oder NABU-Eigentumsfläche). Begonnen wurde der Aufbau des Netzes von Schutzgebietsbetreuern Anfang 2005 von unserer Landesarbeitsgruppe Ornithologie und Vogelschutz sowie der Landesgeschäftsstelle zunächst für die EU-Vogelschutzgebiete. Voraussetzung für die Berufung als NABU-Schutzgebietsbetreuer ist die Mitgliedchaft beim NABU; zudem und in erster Linie sollte man gerne draußen zu sein, Offenheit, Freundlichkeit sowie Kontaktfreudigkeit besitzen und ausstrahlen. Ihre Aufgabe ist die fachliche Unterstützung der zuständigen Behörden bei der Grunddatenerhebung, der Aufstellung des Maßnahmenplans und den jährlichen Konkretisierungen. Sie sind das Bindeglied zwischen den in örtlichen NABU-Gruppen ehrenamtlich Aktiven und der Verwaltung im Bereich der Schutzgebiete. Bei großen Schutzgebieten oder bei unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunktsetzung kann es mehrere Betreuer für ein Gebiet geben. Die gute Zusammenarbeit untereinander, mit den für Eingriffe zuständigen 29er-Beauftragten und den örtlichen NABU-Gruppen ist unverzichtbar. Besonders freuen wir uns über Aktivitäten, die die Schutzgebiete der Öffentlichkeit näher bringen, z. B. Exkursionen, Vogelstimmenwanderungen, Angebote für Kinder, angeleitete Fahrradtouren oder Pressearbeit.

Hier bietet sich an, die jährlich wiederkehrenden NABU-Kampagnen (Vogel des Jahres, BatNight, BirdWatch, Große Nussjagd, Fledermausfreundliches Haus, Aktion Kirchturm, Stunde der Gartenvögel) aufzugreifen und mit Bezug zum Schutzgebiet umzusetzen.
Denn die europäischen Naturschutzrichtlinien werden auf höchster politischer Ebene derzeit stark angegriffen. Daher ist es sehr wichtig, vor Ort den Menschen die Vorteile des Schutzes dieser Landschaften vor Augen zu führen!

Hier erhalten Sie Informationen zur Tätigkeit als NABU-Schutzgebietsbetreuer: NABU-Schutzgebietsbetreuer in Hessen auf NABU-Hessen.de

Bei Fragen o. ä. wenden Sie sich bitte an
NABU Hessen
Maik Sommerhage
Friedenstraße 26
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 / 67904 - 22
Email: Maik.Sommerhage@NABU-Hessen.de