Natur- und Umweltwissenschaften /
Sommerhage
Aktuelle Naturschutzthemen,
Fotos und Berichte.
Dienstag, 17. November 2009
Forderung: Keine Verzögerung beim Klimavertrag!
Weitere Informationen: Forderungen des NABU zur Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen
Freitag, 30. Oktober 2009
Der Biber ist zurück - Biber-Imageaktion mit Leo Burnett in Frankfurt
Unter dem Motto „Der Biber ist zurück! – Helfen Sie ihm, damit er bleiben kann!“ warben der NABU Hessen und die Werbeagentur Leo Burnett in Frankfurt für den Schutz des Bibers. Der faszinierende Nager breitet sich seit einigen Jahren entlang der hessischen Flüsse wieder aus.Weitere Informationen:
NABU Hessen: Biberaktion in Frankfurt im Oktober 2009
Zum Vogel des Jahres 2010 - Dem Problemvogel Kormoran
Freitag, 9. Oktober 2009
Fliegendes Kreuz und Meistertaucher - Der Kormoran ist „Vogel des Jahres 2010“
Jahrzehntelang war der Kormoran (Phalacrocorax carbo) aus Deutschland so gut wie verschwunden – das Ergebnis intensiver Verfolgung durch Fischer und Angler. Erst nach konsequentem Schutz durch die EG-Vogelschutzrichtlinie (1979) leben in Deutschland heute wieder rund 24.000 Brutpaare, davon mehr als die Hälfte in großen Kolonien nahe der Küste. Ihre Zahl hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. „Die Rückkehr des Kormorans ist ein Erfolg für den Vogelschutz, auf den wir stolz sein können“, betonte der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann. Berufsfischer und Angler versuchten jedoch, die Vertreter von Politik und Behörden von angeblich massiven wirtschaftlichen Schäden und der Bedrohung einzelner Fischarten durch den Vogel zu überzeugen. „Doch Kormorane vernichten keine natürlichen Fischbestände und gefährden langfristig auch keine Fischarten. Vielmehr kommt es darauf an, sich für die ökologische Verbesserung unserer Gewässer einzusetzen – damit alle Fische und Wasservögel Raum zum Leben haben“, so Sothmann. Aus Sicht von NABU und LBV sollten fischfressende Vogelarten wie der Kormoran als natürlicher Bestandteil unserer Gewässerökosysteme akzeptiert werden.
Weitere Informationen:
NABU.de: Kormoran ist „Vogel des Jahres 2010“
Dienstag, 6. Oktober 2009
Die Zeit läuft! Artensterben muss noch bis 2010 gestoppt werden
Weitere Informationen:
NABU.de: Artensterben stoppen, die Zeit läuft
Montag, 28. September 2009
Das Wattenmeer ist UNECSCO-Weltnaturerbe
Die Welterbe-Kommission der UNESCO hat das Wattenmeer als Weltnaturerbe anerkannt, diese Entscheidung gab die Kommission heute (Freitag) in Sevilla bekannt. Bei einem Strandfest in Cuxhaven werden Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher heute Nachmittag gemeinsam mit zahlreichen Gästen und Besuchern diese Entscheidung feiern.Weitere Informationen:
UNESCO-Kommission hat entschieden
Samstag, 26. September 2009
Der NABU stellt sich in einem Film vor...
Weitere Informationen:
NABU.de: Image-Film des NABU
Donnerstag, 24. September 2009
Birdwatch 2009: Am 3. und 4. Oktober Vogelzug erleben
In ganz Deutschland werden Vogelfreunde am ersten Oktoberwochenende wieder gebannt gen Himmel schauen. Der Vogelzug, der zu diesem Zeitpunkt in vollem Gange ist, steht bei dieser Vogelbeobachtung im Mittelpunkt. Wer schon immer einmal wissen wollte, welche Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten sind und wie man ziehende Vögel in einem Schwarm identifizieren kann, der hat am Birdwatch-Wochenende Gelegenheit, sich einer der zahlreichen NABU-Exkursionen anzuschließen und den Vogelzug live mitzuerleben.Weitere Informationen:
NABU.de: Birdwatch 2009
Zukunft gestalten für Mensch und Natur
Weitere Informationen:
NABU.de: NABU-Forderungen zur Bundestagswahl 2009
Mittwoch, 23. September 2009
Riesiger Vogelfriedhof entdeckt - Vogelschützer machen auf Malta grausamen Fund
Vogelschützer von Birdlife Malta, dem NABU und dem Bonner Komitee gegen den Vogelmord haben am Sonntagmorgen die Überreste von 192 streng geschützten Vögeln gefunden, die in einem Waldstück im Norden Maltas unter Steinen und Müll versteckt waren.NABU.de: Riesiger Vogelfriedhof enteckt!
Dienstag, 8. September 2009
Warme Farben und kühlere Nächte - Die NABU-Naturtipps für September
Weitere Informationen:
Die NABU-Naturtipps für September
Dienstag, 1. September 2009
NABUtv
Der NABU präsentiert sich nun mit "NABUtv" auf Youtube! Hier finden Sie Clips, Dokumentationen, Stellungnahmen und Interviews zur Naturschutzarbeit des NABU in Deutschland und international. Kritische Kommentare sind dabei jederzeit willkommen!Hier geht es zum "NABUtv":
NABUtv auf Youtube.com
Sonntag, 30. August 2009
„Born to travel“
Jedes Jahr legen Millionen von Vögel unglaubliche Strecken über Meere und Kontinente fort – um zu Überleben. Sehen Sie faszinierende Aufnahmen von ihrer weiten Reise. Die Kameras begleiten die Zugvögel direkt von ihrer Heimat in Europa bis nach Afrika.Weitere Informationen:
NABU.de: Kampagne "Born to travel"
Donnerstag, 27. August 2009
Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer
Am 29. August 2009 findet das Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer in Wetzlar statt. Neben Vorträgen am Vormittag von Mark Harthun und Maik Sommerhage werden NABU Hessen-Geschäftsführer Hartmut Mai und Naturschutzakademie Hessen-Mitarbeiter Bernhard Neugierg zu Wort kommen. Nach einem Mittagessen findet eine Exkursion zum "Weinberg bei Wetzlar" statt; anschließend findet ein gemütliches Grillen statt!Weitere Informationen: NABU Hessen: Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer 2009
Freitag, 21. August 2009
Der Wolf ist jetzt bei Facebook - NABU wirbt im sozialen Netzwerk für Mensch und Natur
Mit Tipps, Abstimmungen und Videos hält der NABU seine Fans bei Facebook auf dem Laufenden. Außerdem wird über Veranstaltungen informiert und es gibt spannende Diskussionen, beispielsweise zur Koalitionsabsage der Liste Pro Natur an die Horst-Schlämmer-Partei (HSP): „Sonnenbank für alle“ und Klimaschutz lassen sich nämlich aus Sicht von Laubfrosch und Co. nicht vereinbaren. Deshalb fordert die Liste Pro Natur: „Sonne tanken statt Sonnenbanken – Erneuerbare Energien nutzen statt Kapazitäten zu verschleudern!“ Mitdiskutieren kann jetzt jeder bei den Tierkandidaten auf Facebook.
Mit seiner Liste Pro Natur möchte der NABU darauf aufmerksam machen, dass bedrohte Tiere ebenso wie Wähler von politischen Entscheidungen betroffen sind. „Daher sind Menschen gefragt, den Tieren bei der Bundestagswahl ihre Stimme zu geben“, erinnerte Jörg-Andreas Krüger, NABU-Fachbereichsleiter für Umweltpolitik. „Wölfe, die nach Deutschland zurückkehren, werden auch nach zehn Jahren erfolgreicher Zuwanderung illegal verfolgt und getötet“, so Krüger. Daher wirbt der Wolf mit dem Slogan „Gegen Ausgrenzung – für Integration“. Der NABU fordert zur Bundestagswahl die Verabschiedung eines Bundesprogramms Biologische Vielfalt. In den kommenden vier Jahren müssten jährlich 300 Millionen Euro in den Naturschutz fließen, darunter Gelder aus dem Emissionshandel.
(Quelle: http://hessen.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=1496)
Freitag, 14. August 2009
NABU: Mit Hamster, Frosch & Co in den Wahlkampf
Der NABU schickt Feldhamster, Laubfrosch, Gänsegeier und Wolf in den Bundestagswahlkampf. Die vier Kandidaten der "Liste pro Natur" stellten sich am Freitag erstmals mit einer Aktion in Berlin der Öffentlichkeit vor. Mit Parolen wie „Standort sichern – Abwanderung stoppen”, „Schluss mit Schönwetterpolitik beim Klimaschutz!“ oder „Gegen Ausgrenzung – für Integration“ wollen sich die tierischen Spitzenkandidaten und der NABU in den kommenden Wochen in den Wahlkampf einmischen und für eine zukunftsfähige Umwelt- und Naturschutzpolitik werben.Weitere Informationen:
NABU online: Liste Pro Natur für eine zukunftsfähige Umwelt- und Naturschutzpolitik
Donnerstag, 13. August 2009
NABU Hessen lehnt Gifteinsatz gegen Maikäfer ab
Weitere Informationen:
Hintergrundinformationen zum Maikäfer
NABU Hessen-Pressemitteilung: NABU lehnt Gifteinsatz gegen den Maikäfer ab
Aktuelle Fortbildungsangebote: Seminare vom NABU Hessen und der Naturschutzakademie Hessen
Einladungsschreiben im PDF-Format:
Einladung zum Jahrestreffen der hessischen NABU-Schutzgebietsbetreuer
Einladung zum Seminar "Nussjagd auf die Haselmaus
Einladung zum Seminar "Fledermaus zum Seminar "Fledermäuse in Schutzgebieten
Mittwoch, 12. August 2009
Der ökologische Fussabdruck
Dienstag, 11. August 2009
Ein Anfang ist gemacht: Einheitliche Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ kommt
Weitere Informationen:
Themenseite des NABU zu "Ohne Gentechnik"
Montag, 10. August 2009
Pate werden für die Zugvögel
Jedes Jahr kehren tausende Zugvögel von ihrer Reise nicht zurück. Sie werden abgeschossen, als Lockvögel für ihre Artgenossen missbraucht oder mit von Jägern aufgestellten Netzen gefangen. Für große Vögel wie den Weißstorch endet die Rast auf Strommasten und Leitungen oftmals tödlich. Für diese bedrohte Vogelwelt setzen wir uns ein. Wir organisieren in Italien Vogelschutzcamps und sorgen für die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit. Wir fordern auf europäischer Ebene, dass die Jagd auf Zugvögel endlich verboten wird und gefährliche Trassen entschärft werden. Wir setzen uns für die regelmäßige Bestandserfassung von Zugvögeln ein. Vor allem aber stellen wir mit unserem Engagement sicher, dass wichtige Brut- und Rastgebiete ausgewiesen werden. Wir pachten und erwerben sogar für den Naturschutz wertvolle Flächen. Deutschlandweit betreut der NABU bereits mehr als 120.000 Hektar. Weitere Informationen:
Zugvogel-Spendenseite auf NABU.de
Sonntag, 9. August 2009
Kein Grund zur Panik - Hornissen und Wespen sind friedlicher als allgemein gedacht
Aufklärung ist auch heute noch dringend notwendig, denn kaum eine Tiergruppe ruft so heftige Reaktionen hervor wie diese unter dem wissenschaftlichen Begriff Hautflügler zusammengefassten Insekten. „Die Tatsache, dass nur wenige Menschen mit der Lebensweise von Wespen oder Hornissen vertraut sind, hat zur Bildung von Mythen und Vorurteilen beigetragen“, erklärt NABU-Expertin Melanie von Orlow.
Durch eine bessere Einschätzung zum Teil bekannter Situationen können selbst Hornissen und Menschen friedliche Nachbarn werden. So ist es im Sommer ratsam, süße Nahrungsmittel im Freien abzudecken und Limonaden mit Strohhalm zu trinken. Außerdem ist es sinnvoll, nicht nach anfliegenden Tieren zu schlagen.
Angstschweiß kann übrigens Angriffe auslösen. Dabei fliegen nur zwei der acht in Deutschland heimischen Wespenarten auf Cola, Steak und Kuchen. Die Gemeine und die Deutsche Wespe haben den Wespen insgesamt einen schlechten Ruf eingebrockt. Die Leidtragenden sind die Hornissen und die im Freien, in Büschen oder unter Vordächern nistenden Langkopfwespen, deren Nester oft "vorsorglich" ausgeräuchert werden.
Weitere Informationen:
NABU.de: So gehen Sie mit Wespen richtig um
Donnerstag, 6. August 2009
Schwarzstorch in Altenfeld beschossen - Streng geschützter Vogel musste eingeschläfert werden!
Hinweise nimmt die Polizei Hilders unter Tel.: 06681 - 96120 und die Polizei in Fulda unter Tel.: 0661 - 1050 entgegen.
Dienstag, 4. August 2009
Wie klimafreundlich ist mein Auto? NABU fordert neue Spritverbrauch-Kennzeichnung
Pkw brauchen eine Kennzeichnung, die Kunden auf den ersten Blick den Verbrauch sowie den CO2-Ausstoß von Kraftfahrzeugen anzeigt. Die schön länger geplante Einführung der neuen Kennzeichnung wird von der Bundesregierung offenbar verschleppt, obwohl es sich um ein wichtiges Instrument zum Klimaschutz handelt - unbegreiflich aus Sicht des NABU-Bundesgeschäftsführers Leif Miller: „Was bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Glühlampen schon lange gut funktioniert, muss endlich auch für Autos eingeführt werden.“Ausbau der A 4: Verlieren wird die Region Nordhessen
Scharf hat der NABU Hessen die wieder aktualisierten Planspiele zum Bau einer neuen Bundesfernstraße von Olpe (Westfalen) quer durch Nordhessen nach Hattenbach (Hessen) kritisiert und die Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen aufgefordert, die unsinnigen Planungen einzustellen.Weitere Infomationen: Themenseite des NABU Hessen zum Ausbau der A 4
NABU startet den Countdown: Artensterben muss noch bis 2010 gestoppt werden
Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich 2001 das Ziel gesetzt, das Artensterben in Europa bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Vor diesem Hintergrund startete der NABU-Präsident Olaf Tschimpke am 04. August 2009 eine „Stoppt das-Artensterben“-Uhr, die ab sofort die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden zählt, die verbleiben, um dieses Ziel in die Tat umzusetzen (Stand heute: noch 514 Tage). „Allein in Deutschland sind 40 Prozent aller Tiere und Pflanzen gefährdet. Wir müssen jetzt schnell handeln und gegensteuern, der Countdown läuft“, so Tschimpke.Weitere Infomationen: http://www.nabu.de/themen/artenschutz/aktivfuerartenvielfalt/11198.html
Samstag, 1. August 2009
Impressionen Åsnen (Südschweden)
Ende Juli 2009











Im Rahmen einer Kanu-Tour vom 27. bis 31. Juli 2009 am Åsnen im südlichen Teil von Schweden (Ramsargebiet) konnten aus ornithologischer Sicht 134 Arten und im Einzelnen neben den Charaktervogelarten des Gebietes Fischadler und Prachttaucher als weitere Highlights u. a. Rohrdommel, Schreiadler, Ziegenmelker, Schlagschwirl sowie Bartmeise nachgewiesen werden; erwähnenswert ist zudem eine Schwarzflügel-Brachschwalbe während der Fährüberfahrt von Puttgarden (Schleswig-Holstein, Deutschland) nach Rödby (Dänemark).Alle Beobachtungen finden Sie unter www.naturgucker.de (Suche nach dem Gebiet: Åsnen).
Donnerstag, 23. Juli 2009
BatNight 2009 - Europäische Fledermausnacht am letzten August-Wochenende 2009
Am 29. und 30. August ist es wieder so weit: Bei der Batnight dreht sich alles um die Fledermaus. In ganz Deutschland bieten NABU-Gruppen Exkursionen und Feste für Fledermausfreunde an. Die Hauptveranstaltung findet in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein statt. Der dortige Kalkberg zählt zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Europa und ist das größte Winterquartier für Fledermäuse in Deutschland. Über 17.000 Fledermäuse suchen den Kalkberge auf.In diesem Zusammenhang sei auch das Projekt des NABU Hessen
zum "Fledermausfreundlichen Haus" (siehe Abbildung) erwähnt, worüber Sie hier weitere nützliche Hinweise erhalten können.
Weitere Informationen zur BatNight 2009:
BatNight 2009 auf NABU.de
Mittwoch, 22. Juli 2009
1000 Äcker für die Feldlerche - NABU und Bauernverband starten gemeinsames Projekt
Nach der erfolgreichen Erprobung in Großbritannien wird die Idee der Feldlerchenfenster seit einigen Jahren zunehmend auch auf dem europäischen Festland aufgegriffen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden um das Jahr 2006 mehrere Pilotprojekte gestartet. Auf diesen Erfahrungen aufbauend wurde jetzt erstmals ein bundesweites Feldlerchenprojekt ins Leben gerufen, auch in Hessen unter dem Titel "Lerchenfenster für Hessen".Der Naturschutzbund Deutschland NABU und der Deutsche Bauernverband (DBV) wollen mit dem gemeinsamen Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“ einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft leisten und die Bestände der Feldlerche als Charaktervogel der offenen Kulturlandschaft fördern. Ziel des Projektes ist es, möglichst viele Landwirte für die Anlage von Feldlerchenfenstern zu gewinnen, um die symbolische Summe von 1.000 „lerchenfreundlichen“ Äckern zu erreichen. NABU und DBV versprechen sich von dem Kooperationsprojekt zudem eine neue Form der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz abseits des Ordnungsrechts.
Weitere Informationen: Lerchenfenster für Hessen bzw. Michael-Otto-Institut des NABU, 1000 Äcker für die Feldlerche
Schmetterlingen auf der Spur!
Nutzen Sie die zweite Julihälfte und machen sich auf die Suche nach Schmetterlingen, die momentan sehr gut zu beobachten sind. Insbesondere in strukturreichen Flusstälern halten sich momentan Distelfalter, Kleiner Fuchs, Großer Kohlweißling, Schwalbenschwanz und Co. auf, die faszinierende Einblicke liefern. Haben Sie Lust, sich an der Zählung von Schmetterlingen zu beteiligen? Damit können Sie selber etwas zur Erforschung und zum Erhalt heimischer Schmetterlingsarten beitragen.Weitere Informationen: http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/insektenundspinnen/schmetterlinge/tagfalter/
NABU-Kampagne "Fast weg"
Unter dem Motto „Fast weg“ hat der NABU am 5. Juni zum ersten Mal in seiner Geschichte eine bundesweite Kampagne mit Großplakaten, einem Fernsehspot, Online-Bannern, Flyern und Postkarten gegen das Artensterben gestartet. Unter dem Motto "Fast weg" präsentiert der NABU vier Tierarten, die als Großplakate zu sehen sind: Weißstorch und Laubforsch kommen in Deutschland nur dank des Engagements des ehrenamtlichen Naturschutzes vor. Der Wolf kehrt zwar zu uns zurück, ist auf Grund illegaler Abschüsse aber auch schon wieder fast weg. Und schließlich der Kabeljau, mit dem der NABU auf die enormen Probleme mariner Arten aufmerksam machen will. Zusammen mit dem Slogan „NABU - Die Naturschutzmacher“ sollen die Motive kommunizieren, dass bedrohte Arten bei uns nur dann eine Heimat behalten werden, wenn unsere praktische NABU-Naturschutzarbeit zukünftig noch mehr Unterstützung findet.Weitere Informationen: NABU.de - Alles zur NABU-Kampagne "Fast weg"
Nachwuchs bei den Lausitz-Wölfen
In mindestens drei der fünf bekannten Lausitzer Wolfsrudel werden 2009 Welpen aufgezogen. Im Rahmen des Wolfsmonitorings wurden im Nochtener- und Daubaner Rudel über Spuren und Fotobelege Welpen dokumentiert. Pro Rudel soll es drei Welpen geben, so dass es mindestens neunfachen Nachwuchs in der gesamten Lausitzregion gibt. Der Regen verwischt die Spuren vom Nachwuchs. So kann es durchaus sein, dass in den nächsten Wochen noch mehr Welpen auftauchen. Nach den Erkenntnissen des Monitorings kümmern sich in den Rudeln neben den Eltern noch einige Jährlinge (Jungtiere vom Vorjahr) um die Welpen. Nachgewiesen sind für das Daubaner Rudel ein Jährling und für das Nochtener- und Daubitzer Rudel jeweils zwei Jährlinge. In den anderen Rudeln ist die Mindestzahl der Jährlinge nicht belegt. Insgesamt leben derzeit in der Lausitz mindestens 17 Wölfe, die älter als ein Jahr sind.Weitere Informationen: NABU.de - Nachwuchs bei den Lausitz-Wölfen
NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe
Um wertvolle Naturschutzflächen zu erwerben und Bestände seltener Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu sichern, hat der NABU Hessen die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe gegründet. Da der staatliche Naturschutz immer wieder Ausnahmen für Naturzerstörung zuläßt, ist der Erwerb von Flächen durch die NABU-Stiftung die einzige Garantie für absoluten Vorrang des Naturschutzes in diesen Bereichen.Durch Zustiftungen, Spenden oder Vermächtnisse können Beiträge zum Aufbau des Stiftungskapitals geleistet werden. Aus dessen Zinserträgen werden bedrohte Gebiete von hohem ökologischem Wert gekauft und gepflegt. Auch für konkrete Naturschutzprojekte kann gespendet werden. Diese Mittel werden zeitnah und vollständig in den Erwerb der neuen NABU-Flächen investiert. Der NABU hat im Flächenschutz bereits eine über 100jährige Erfahrung. Allein der hessische Landesverband besitzt inzwischen über 150 ha Naturschutzflächen, die er in die Stiftung einbringt.wenige Monate nach der Gründung der Stiftung engagiert sich der NABU in einer Anzahl von Projekten.
Weitere Informatonen: Stiftung Hessisches Naturerbe auf NABU-Hessen.de
NABU-Naturbeobachter - Naturgucken macht Spaß!
Was steckt hinter der Idee?Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung beispielsweise die Fülle von Notizzetteln und Worddateien mit den persönlichen Naturbeobachtungen, seien es nun ornithologische, botanische oder entomologische Aufzeichnungen.
Soweit es um Vögel geht, existieren beispielsweise neben den Zusammenfassungen von ornithologischen Sammelberichten auf kommunaler Ebene, die jedoch häufig erst Jahre später der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, auch online bereits Lösungen, die aber lediglich in Mailingform vorliegen und keine Auswertungen zulassen.
Zudem: Was passiert mit all den Beobachtungen, die nicht die Vögel betreffen, die für den Naturschutz aber ebenfalls wichtig sind? Und: Was passiert mit all den Aufzeichnungen der Beobachter, die von solchen Meldemöglichkeiten bislang nichts wussten oder einfach den Aufwand scheuen? Darüber hinaus: Wo kann sich ein Naturinteressierter über die vielen tollen Beobachtungen in einer Region wirklich top aktuell und umfassend informieren?
Die Verwendung von Beobachtungsdaten für den Naturschutz ermöglicht naturgucker, da sich vielfältige Auswertungsmöglichkeiten ergeben: naturgucker.de tritt an, genau diese grundsätzliche Lücke mit dem Ziel zu schließen, zukünftig möglichst viele Naturbeobachtungen zu bündeln, zu publizieren und sie damit Naturfreunden und Naturschützern gleichermaßen zugänglich zu machen. Zudem ist es ein zentrales Anliegen des Projektes so viele Daten wie möglich direkt, ohne Einschränkung und ohne Verzögerung öffentlich zugänglich zu machen. Ausgenommen davon sind gefährdete Pflanzen- und Tierarten, deren punktgenaue Beobachtungsdaten man auch auf naturgucker.de vergebens suchen wird. Soll die Datenbank doch langfristig auch als effektives Kommunikationsmedium dem Naturschutz dienen.
Hier geht es zur Beobachtungsplattform: Natur-Hessen.de
Schutzgebietsbetreuer des NABU - Aktiv sein für die Natur vor Ihrer Haustür!
NABU-Schutzgebietsbetreuer sind die offiziellen Ansprechpartner des NABU für das jeweilige Schutzgebiet (EU-Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet, Naturschutzgebiet oder NABU-Eigentumsfläche). Begonnen wurde der Aufbau des Netzes von Schutzgebietsbetreuern Anfang 2005 von unserer Landesarbeitsgruppe Ornithologie und Vogelschutz sowie der Landesgeschäftsstelle zunächst für die EU-Vogelschutzgebiete. Voraussetzung für die Berufung als NABU-Schutzgebietsbetreuer ist die Mitgliedchaft beim NABU; zudem und in erster Linie sollte man gerne draußen zu sein, Offenheit, Freundlichkeit sowie Kontaktfreudigkeit besitzen und ausstrahlen. Ihre Aufgabe ist die fachliche Unterstützung der zuständigen Behörden bei der Grunddatenerhebung, der Aufstellung des Maßnahmenplans und den jährlichen Konkretisierungen. Sie sind das Bindeglied zwischen den in örtlichen NABU-Gruppen ehrenamtlich Aktiven und der Verwaltung im Bereich der Schutzgebiete. Bei großen Schutzgebieten oder bei unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunktsetzung kann es mehrere Betreuer für ein Gebiet geben. Die gute Zusammenarbeit untereinander, mit den für Eingriffe zuständigen 29er-Beauftragten und den örtlichen NABU-Gruppen ist unverzichtbar. Besonders freuen wir uns über Aktivitäten, die die Schutzgebiete der Öffentlichkeit näher bringen, z. B. Exkursionen, Vogelstimmenwanderungen, Angebote für Kinder, angeleitete Fahrradtouren oder Pressearbeit.Hier bietet sich an, die jährlich wiederkehrenden NABU-Kampagnen (Vogel des Jahres, BatNight, BirdWatch, Große Nussjagd, Fledermausfreundliches Haus, Aktion Kirchturm, Stunde der Gartenvögel) aufzugreifen und mit Bezug zum Schutzgebiet umzusetzen.
Denn die europäischen Naturschutzrichtlinien werden auf höchster politischer Ebene derzeit stark angegriffen. Daher ist es sehr wichtig, vor Ort den Menschen die Vorteile des Schutzes dieser Landschaften vor Augen zu führen!
Hier erhalten Sie Informationen zur Tätigkeit als NABU-Schutzgebietsbetreuer: NABU-Schutzgebietsbetreuer in Hessen auf NABU-Hessen.de
Bei Fragen o. ä. wenden Sie sich bitte an
NABU Hessen
Maik Sommerhage
Friedenstraße 26
35578 Wetzlar
Telefon: 06441 / 67904 - 22
Email: Maik.Sommerhage@NABU-Hessen.de









